Bis gestern war Jake Roos ein wenig bekannter Name in Golfkreisen. Mit seinem Auftritt in der Montagsrunde, als er das gesamte Feld hinter sich liess, machte der Südafrikaner dann aber auf sich aufmerksam. Der 29jährige Pro aus Kapstadt spielte auch am zweiten Tag souverän auf und lag am Schluss mit -8 in Führung. Aber der Spanier Carlos Rodiles, Sieger beim Zurich Open 2004, schloss mit zwei Birdies auf den Löchern 17und 18 noch zu Roos auf, sodass ein Play-off nötig wurde. In diesem bewies der Südafrikaner, dass er nicht nur über eine gute Technik, sondern auch über mentale Stärke verfügt. Rodiles setzte seinen Drive beim zweiten Zusatzloch in die Tannen und gratulierte angesichts der hoffnungslosen Situation seinem Gegner zum Sieg. |